Die öffentliche Buslinie 91 bringt die Wanderer zweimal täglich zur Abisko Turiststation. Als wir auscheckten, fing es passend an zu regnen.  Trotz Regenkleidung und nach einem Fußweg von 20 Minuten kamen wir durchnässt an der Bushaltestelle an. Auch hier konnte das Busticket nur mit Kreditkarte bezahlt werden. In Abisko angekommen, gibt es dort die Möglichkeit kleine Dinge für die Wanderung in einem Outdoorshop zu besorgen oder die Toilette zu benutzen.

Das Abenteuer kann losgehen

Die erste Etappe führt durch Abiskos Nationalpark. In diesem Gebiet ist es nicht erlaubt, wild zu campen. Ansonsten gibt es in Schweden das Jedermannsrecht. Dies besagt, dass jeder sein Zelt in der freien Natur aufstellen darf, außer es ist gesondert ein Verbot ausgesprochen. Dann sollte das Zelt aus Sichtweite eines Privatgeländes sein und man sollte immer seinen Müll entsorgen.

Der Weg ist das Ziel  zur nächsten Etappe

Anfänglich führt der Weg durch einen Birkenwald, wo man Äste und Steine übersteigen muss. Teilweise sind auf dem Boden Holzplanken gelegt, um die Natur davor zu bewahren, geschädigt zu werden. Immer wieder geht der Weg auf und ab, sodass man das Gewicht im Rücken spürt.  Nach einer gewissen Zeit reibt der Gurt an der Hüfte, die Schultern wie der Nacken verspannt sich aufgrund des Gewichts und der Rücken schmerzt. Der Körper ist ein solches Gewicht nicht gewohnt. Immer wieder mussten wir eine Pause einlegen, um den Rücken zu entlasten. Auch das Wetter wurde nicht besser. Das machte es natürlich nicht einfacher. Jeder Schritt sollte bedacht gesetzt werden, da es auf dem Boden stets zu Unebenheiten und Stolperfallen kommen kann.